Thüga SmartService GmbH

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THÜGA SMARTSERVICE ERWARTET EXPONENTIELLEN ANSTIEG BEIM ROLLOUT

Abwarten ist keine Option: Stadtwerke sollten die Weichen frühzeitig stellen und aus der Pflicht einen Mehrwert generieren.

Der Startschuss für den Smart Meter Rollout ist gefallen. Die nächsten drei Jahre haben weitreichende Auswirkungen auf den Messstellenbetrieb: Mindestens zehn Prozent der Letztverbraucher von 6.000 bis 100.000 Kilowattstunden müssen mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet werden. Die smarten Geräte gelten als Datendrehscheibe und bedeutendes Element für die Digitalisierung der Energiewende. 81 Prozent der Energieversorger messen laut der Stadtwerkestudie 2020 dem Smart Metering die größte Relevanz unter den digitalen Technologien zu. Aber wie sieht die Praxis aus, wie positionieren sich Stadtwerke, was brauchen sie, um den Rollout wirtschaftlich, sicher und gesetzeskonform umzusetzen?

ROLLOUT IST HOCHKOMPLEX

„Die GWA-Plattform und das Zertifizierungsmodell der Thüga SmartService überzeugen
auf ganzer Linie. So können wir uns beim Rollout auch weiterhin auf unser
Kerngeschäft konzentrieren.“
Thomas Zaremba, Geschäftsführer, Stadtwerke Energie Jena-Pößneck

„Ein Großteil der Stadtwerke ist sich bewusst, dass mit der Umrüstung auf die intelligenten Messsysteme eine große Aufgabe auf sie zukommt“, ist Peter Hornfischer, Geschäftsführer der Thüga SmartService (TSG), überzeugt. Preisobergrenzen, komplexe Aufgaben und vielschichtige Prozesse müssen gemeistert werden. Gleichzeitig müssen Chancen in Form von neuen Produktwelten ergriffen werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Während ein Teil der Stadtwerke noch zurückhaltend ist, hat ein anderer Teil bereits frühzeitig mit dem Verbau von intelligenten Messsystemen begonnen, aufgrund der komplexen Systemlandschaft jedoch meist mit geringeren Stückzahlen“, resümiert Hornfischer. Ab 2021 erwartet Hornfischer einen exponentiellen Anstieg, der sich bereits jetzt abzeichnet. „Daher ist Abwarten keine Option. Vielmehr müssen die Weichen jetzt gestellt werden, um aus der Pflicht einen Mehrwert zu generieren.“

KOMPETENZEN IN DER DIGITALISIERUNG UND ENERGIEWIRTSCHAFT SIND GEFRAGT

Zur Bewältigung der komplexen Aufgaben des Rollouts stehen oftmals nur begrenzte Ressourcen in den Unternehmen zur Verfügung. „Es ist sinnvoll, sich einen professionellen Partner mit Kompetenzen in der Digitalisierung und Energiewirtschaft ins Boot zu holen“, erklärt Hornfischer. Als führender Gateway Administrator im Stadtwerkebereich setzt die TSG den Rollout bereits mit zahlreichen Unternehmen bundeweit um und kennt die Herausforderungen. Das Unternehmen hat ein Komplettpaket entlang der gesamten Wertschöpfung des Meterings entwickelt, das neben der Gateway Administration alle weiteren Bausteine zur gesetzeskonformen Umsetzung enthält. Über 100 Messstellenbetreiber in- und außerhalb der Thüga-Gruppe haben sich bereits für die Software as a Service-Lösung (SaaS) entschieden, die backendunabhängig ist und an alle Verbrauchsabrechnungssysteme angebunden werden kann. Ferner hat das Unternehmen in mehr als 80 Smart Meter Pilotprojekten sämtliche Anwendungsfälle erprobt, arbeitet herstellerunabhängig und unterstützt von der Entwicklung über Betrieb bis hin zum Support.

ALLEINGANG MACHT KEINEN SINN

„Die Gateway-Lösung der Thüga SmartService bietet uns ein Höchstmaß an Informations- sicherheit, Automatisierung und zahlreiche Mehrwertdienste.“ Gerald Höfer, Geschäftsführer, N-ERGIE Netz

„Der Aufbau und Betrieb einer Systemlandschaft für die Gateway Administration ist nicht nur hochkomplex, sondern wird auch erst ab einer hohen Anzahl an administrierten Geräten rentabel. Ein Alleingang macht keinen Sinn“, stellt Hornfischer fest. Über die TSG können sich Messstellenbetreiber ein signifikantes Bündelungspotenzial im Markt erschließen und Kosten senken. Und noch einen entscheidenden Vorteil hat die Kooperation mit der TSG: die zeit- und kostenintensive Zertifizierung entfällt, da das Unternehmen bereits nach ISO 27001 auf Basis von IT- Grundschutz vom BSI zertifiziert ist.

GUTE ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN

„Obwohl sich der Markt erst noch finden muss, zeigt sich, dass Geschäftsmodelle rund um das Thema Smart Meter gute Perspektiven für Stadtwerke bieten“, meint Hornfischer. Die TSG setzt in ihren Projekten mit Energieversorgern unterschiedliche Anwendungsfälle mit gutem Erfolg um. Dazu gehören beispielsweise:

• Die Energieversorgung Mittelrhein treibt mit der TSG zusammen das Thema Smart City voran. Dabei setzt der größte kommunale Energieversorger in Rheinland-Pfalz auf eine intelligente Kombination aus IoT und intelligenten Zählern. TSG unterstützt sowohl bei der Smart Meter Gateway Administration sowie rund um das Thema Smart City-Lösungen und bietet hier ein zentrales System an.

• 2019 haben die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck bundesweit das erste Mieterstromprojekt in Betrieb genommen, das über zertifizierte Smart Meter Gateways berechnet wird. Die TSG hat die komplette Smart Meter Gateway Administration übernommen und die Mieterstromanlage mit den Stadtwerken umgesetzt. Ein weiteres Beispiel sind die Stadtwerke Dorfen. Auch hier hat die TSG bei zwei Mieterstromprojekten unterstützt. Eines der Objekte befindet sich in einem fremden Netzgebiet. So schöpft der kommunale Versorger auch seine Möglichkeiten als wettbewerblicher Messstellenbetreiber aus.

„Als Komplettanbieter deckt Thüga SmartService die voll- ständigen Prozesse der Marktrolle Messstellenbetreiber ab.“ Benjamin Deppe, Leiter Messservice, Energieversorgung Mittelrhein Gruppe

• Für die N-ERGIE Netz war der Rollout schon frühzeitig ein Thema. Besonderen Wert hat der Nürnberger Netzbetreiber dabei auf Informationssicherheit, Automatisierung und die Möglichkeit zu zahlreichen Mehrwertdiensten gelegt. Bei der Umsetzung waren die Rollen klar verteilt: Die N-ERGIE Netz hat den operativen Betrieb, wie das Ausbringen der intelligenten Messsysteme, Bedienung des Gateway Administrations-Systems und der erforderlichen Anpassung der Prozesse rund um das Messwesen verantwortet. Die TSG hat die Hardware, die Rechenzentren und die Software für die Gateway Administration bereit gestellt.

• Wie unterschiedliche Unternehmen auch im Hinblick auf verwendete Kommunikationstechnologien vorgehen, zeigt das Beispiel der Harz Energie Netz GmbH. Die Harz Energie Netz wird in ihrem Netzgebiet, das sich über Teile von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstreckt, rund 11.000 intelligente Messsysteme bis 2032 verbauen. Der überwiegende Teil davon wird an das 450-MHz-Funknetz angebunden. Damit macht sich das Harzer Unternehmen unabhängig vom Mobilfunkempfang. Unterstützung bei der Anbindung, Inbetriebnahme und Verwaltung der Endgeräte leistete die TSG.

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