Drittstrommengen mit DCLi Stromzähler eindeutig und steuerkonform abgrenzen

Drittstrommengen mit DCLi Stromzähler eindeutig und steuerkonform abgrenzen

BERG_DCLi_Stromzähler_Drittmengenabgrenzung
BERG_DCLi_Stromzähler_Drittmengenabgrenzung
Der digitale Stromzähler DCLi ist ein kompakter Hutschienenzähler, der Drittmengenverbräuche steuerkonform genau abgrenzt. Bild: VIVAVIS AG

Mit dem digitalen Stromzähler DCLi bringt die Berg GmbH ein Strommessgerät auf den Markt, das die ab 01. Januar 2021 geltenden gesetzlichen Vorgaben zum Thema Drittmengenabgrenzung nach Energiesammelgesetz (EnSaG) erfüllt. Ab diesem Zeitpunkt muss selbst erzeugter Strom, den das Unternehmen nicht selbst verbraucht, sondern an dritte Letztverbraucher weiterleitet, durch mess- und eichrechtskonforme Messeinrichtungen eindeutig erfasst, abgegrenzt und gemeldet werden. Eine wichtige Voraussetzung für die Abgrenzung dieser Strommengen gegenüber dem Eigenverbrauch ist, zunächst Dritte auf dem Betriebsgelände zu identifizieren.

Der MID-Zähler verfügt dazu über einen zertifizierten Zählerstandsgang nach PTB-A 50.7, der die Verbrauchsdaten mindestens 12 Monate speichert. Nach Angaben des Herstellers eigne sich der DCLi zur Energiedatenerfassung in der Industrie- und Gebäudetechnik sowie im Energieversorgerbereich.

Das EnSaG ist seit 01. Januar 2019 in Kraft getreten und ändert eine Vielzahl von energierechtlichen Regelungen, wie zum Beispiel §62 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die drängendste Änderung betrifft Unternehmen, die EEG-umlagebefreiten oder umlagereduzierten Eigenstrom aus Eigenerzeugung, die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) oder die Begrenzung der Netzumlagen nach § 19 Abs. 2 StromNEV nutzen. Diese Begünstigungen gelten nur für die Strommengen, die das Unternehmen selbst verbraucht, nicht für die an Dritte weitergeleiteten Mengen. Schätzungen dieser Drittmengen sind ab Januar 2021 nur in Ausnahmefällen möglich, wenn die Installation eines Zählers wirtschaftlich oder technisch nicht realisierbar ist.

Erfolgt die Mengenabgrenzung nicht korrekt, drohen den Betroffenen Rückforderungen und empfindliche Sanktionen bis hin zum Verlust der EEG-Privilegierung.

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