CONEXA 3.0 Performance macht mehr möglich

CONEXA 3.0 Performance macht mehr möglich

Viele Messstellenbetreiber planen und erproben bereits den breiten Einsatz von Smart Meter Gateways. Mit der CONEXA 3 Performance sieht sich die Theben AG gut aufgestellt.

Die Signale aus dem Bundeswirtschaftsministerium sind deutlich: Nach Messstellenbetriebsgesetz und Standardisierungs-Roadmap für weitere Einsatzbereiche des Smart Meter Gateways (SMGW) setzt auch der Entwurf für die Novellierung des EEG auf die sichere Anbindung von EEG- und KWK-Anlagen über das SMGW. Bei der Weiterentwicklung des §14a EnWG wird sich dies für flexible Lasten fortsetzen. „Der Einsatz der Smart Meter-Gateways wird nicht an den Grenzen der Pflichteinbaufälle Halt machen“, sagt Ruwen Konzelmann, Head of Business Unit Smart Energy der Theben AG.

Vom Labor in die Praxis

Messstellenbetreiber müssen sich auf die anstehenden (und dazu wahrscheinlich auch noch umfangreicheren als geplanten) Aufgaben vorbereiten. „Wir freuen uns, dass wir uns bei vielen Unternehmen als Technikpartner für das Herzstück des intelligenten Messsystems positionieren konnten“, sagt Konzelmann und verweist auf zahlreiche namhafte Kunden, die den Rollout mit der CONEXA 3.0 Performance von Theben beginnen oder erproben.

Theben Conexa 3.0 Performance
Die CONEXA 3.0 Performance von Theben. (Foto: Theben AG), Foto links: sdecoret / Shutterstock

Die Stadtwerke München (SWM) sind als grundzuständiger Messstellenbetreiber bereits im Rollout. Moderne Messeinrichtungen werden in der bayerischen Landeshauptstadt bereits seit April 2019 eingebaut, der Einbau der ersten intelligenten Messsysteme ist ebenfalls bereits erfolgt. „Die SWM waren daher einer der ersten Kunden, die eine BSI-zertifizierte CONEXA erhalten haben“, so Konzelmann.

Die Stromnetz Hamburg GmbH wird in den kommenden Jahren rund 8.000 Gateways installieren, um die gesetzlich geforderte Mindestrolloutquote von zehn Prozent fristgerecht bis Anfang 2023 zu erfüllen. Für den erfolgreichen Einstieg in diesen Rollout liefert die Theben AG 350 SMGWs. Die MeteringSüd GmbH & Co. KG in Augsburg wurde von neun regionalen Stadtwerken und Netzbetreibern aus Bayern und Baden-Württemberg als Gemeinschaftsunternehmen zum Betrieb intelligenter Messsysteme gegründet. Aktuell werden insgesamt über 1,1 Millionen Zählpunkte betrieben. Für den Rollout intelligenter Messsysteme hat MeteringSüd mit Theben einen Rahmenvertrag über die Lieferung von CONEXA-SMGWs abgeschlossen. Die Geräte werden an die einzelnen Partnerunternehmen geliefert und zeitnah installiert.

Passend für alle Anwendungen

Für Ruwen Konzelmann bestätigt der Markterfolg der CONEXA das Konzept seines Unternehmens: „Das Gateway passt zu allen Anwendungen – heute schon.“ In der Tat ist die Auswahl des richtigen Gerätes für den Rollout elementar wichtig, denn Abschreibungszeiträume von mindestens acht Jahren müssen berücksichtigt und Preisobergrenzen eingehalten werden. Das hatte man bei Theben bei der Entwicklung des Gerätes im Blick: „Die CONEXA ist kompatibel zu Messeinrichtungen für Strom, Gas, Wasser und Wärme sowie interoperabel mit allen Admin-Systemen. Die Multimandantenfähigkeit für bis zu 20 Zähler reduziert die Zahl der benötigten Gateways und unterstützt so einen effizienten Betrieb und eine hohe Wirtschaftlichkeit. Daneben sorgt die Updatefähigkeit für künftige Anwendungen für Investitionssicherheit. Mit dem aufsteckbaren CLS-Mehrwertmodul können außerdem bereits heute vielfältigste Smart Services realisiert werden“, erläutert der Geschäftsbereichsleiter.

Zukunftsfähige Anwendungen mit dem Smart Meter-Gateway

Einer flexiblen Erweiterung des Funktionsumfangs kommt eine besondere Bedeutung zu, da im Rahmen des BMWi/BSI-Stufenmodells weitere Anwendungsbereiche für das Smart Meter-Gateway beschrieben werden, die mit den heutigen Geräten umgesetzt werden sollen. Daneben wird die Verbreitung weiterer Services mit hohem Kundennutzen nicht lange auf sich warten lassen.

Theben arbeitet mit vielen Partnern bereits seit langem an der Erschließung dieser Anwendungen: Ein Beispiel ist die Smart Grids-Forschungsgruppe der Technischen Hochschule Ulm (THU), die im Rahmen des SINTEG-Forschungsprojektes C/sells das netzdienliche Zusammenspiel von Erzeugern und Lasten untersucht. Die Datenübertragung und Steuerung erfolgen ohne Steuerbox direkt über die CONEXA 3.0. Die Anwendungen für die bidirektionale Kommunikation mit den dezentralen Energiesystemen stecken stattdessen im CLS-Mehrwertmodul.

Ein anderes Leuchtturmprojekt betrifft den Zukunftsmarkt smarter Gebäude und Quartiere, der auch für Messstellenbetreiber zunehmend interessant wird: Unter Federführung der TMZ Thüringer Mess- und Zählerwesen Service GmbH wurden zwölf Mietwohnungen in einem energetisch kernsanierten Gebäude mit CONEXA 3.0 Performance und LUXORliving Smart Home-Systemen von Theben ausgestattet. „Durch die Anbindung von LUXORliving über die CLS-Schnittstelle des Gateways lassen sich attraktive Mehrwertdienste für die Mieter realisieren“, erläutert Ruwen Konzelmann.

Der Dienstleister Hausheld übernimmt für seine Kunden den gesetzeskonformen Rollout im gesamten Versorgungsgebiet – inklusive Investition, Beschaffung, Montage und Betrieb. Hier wird das CONEXA Smart Meter-Gateway nicht beim Endkunden installiert, sondern in den Ortsnetzstationen. Dadurch werden alle Einwohner des Versorgungsgebietes Teil der digitalen Energiewende.

Theben AG
Stephanie van der Velden
sv@theben.de
www.theben.de